© All Rights Reserved by Roland Fankhauser | calmado.at | last update: 16.03.2017

weddingguide – your perfect BIGday (der kleine Hochzeit-Guide)

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Es freut mich, dass ihr den Weg hierher gefunden habt.
Solltet ihr in der glücklichen Situation sein, euren großen Tag schon zu planen, so wünsche ich euch jetzt schon, dass ihr am Ende den Tag bekommt, von dem IHR zwei sagen könnt: „Es war der perfekte Tag für uns!

Ihr werdet merken (ob im Nachhinein / oder jetzt schon), die Zeit der Hochzeitsplanung ist sehr intensiv. In manchen Phasen der Planung werdet ihr feststellen, euer beider Prioritäten werden sich nicht immer decken – aber wenn ihr es schafft, den richtigen Mittelweg zu finden, werdet ihr am Ende feststellen, ihr seid zusammen ein weiteres Stück in eurer Beziehung gewachsen und noch näher zu einander gerückt.

Bitte lasst euch aber jetzt schon gesagt sein, keine Panne / keine Unregelmäßigkeit oder unvorhergesehene Termin- oder Planänderung sind ein „Beinbruch oder Weltuntergang für diesen wunderbaren Tag„. Bedenkt, nur euer Miteinander, eure Liebe und die Vertrautheit die ihr zueinander habt zählen an diesem Tag und machen ihn zu etwas sehr besonderem!

Wie heißt es so schön „Auch, wenn du dich ärgerst, wird es regnen – deshalb lächle trotzdem und genieße die Zeit!

Ihr gestaltet diesen Tag nicht für eure Gäste, sondern für euch. Es ist der Ausdruck eurer Liebe, die Herzlichkeit in der Planung und der liebevolle Umgang miteinander. Das sind die Punkte, welche diesen Tag perfekt machen und dies wird auch eure Hochzeitsgesellschaft spüren können. Ihr werdet sehen – es wird ein großartiger Tag, der in der Realität noch schöner sein wird, als ihr euch diesen jetzt ausmalen könnt. IHR sollt am Ende dieses tollen Tages sagen können: „Es war ein wunderbar schönes Fest und jede Minute war eine Freude in unseren Herzen.“  #beloved

Nehmt euch die Freiheit, bewusst an manchen Stellen des Tages kurz zurückzutreten und zu pausieren, damit IHR BEIDE den Moment auch wirklich für euch beide genießen könnt (hier nur das Stichwort „First Look“ – nehmt euch die Zeit, euch wirklich anzuschauen – genießt diesen tollen Moment).

Jetzt schon von meiner Seite – Viel Herzlichkeit / Viel Verliebtheit und viele Freudentränen mit den Menschen, die an eurem großen Tag teilhaben dürfen. Alles Liebe & Gute für eure gemeinsame Zeit … vor allem aber Gesundheit, als treuen Freund und Begleiter auf allen euren Wegen in die gemeinsame Zukunft.

Euer Roland [calmado-fusion]

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Wie ich schon im „Vorwort“ erwähnt habe – ihr werdet in manchen Phasen der Planung merken, dass eure Vorstellungen oder Prioritäten nicht immer mit den des Partners übereinstimmen oder sogar harmonisieren. Geht gegenseitig auf die Bedürfnisse ein, sprecht Dinge bewusst an, die euch für diesen Moment wichtig sind, damit euer Partner weiß und vor allem verstehen kann, was euch am Herzen liegt. Zusammen findet man immer Wege bzw. Optionen, diese Bedürfnisse in irgendeiner Form in den Tag einzuflechten.

Macht euch eine Liste, einen Fahrplan, den ihr durchspielen könnt und auch wirklich auf einem Blatt Papier aufgeschrieben vor euch sehen könnt. Dabei könnt ihr feststellen: UI … so manch geplante Passage des Tages könnte sehr eng werden!

Manche Paare möchten (zu) viele Dinge wie möglich in einen Tag packen, ihr werdet aber merken, viele der tollen Dinge / bzw. Programmpunkte benötigen oft mehr Zeit als angedacht – und am Ende ist der Tag oft zu kurz, um alles unterzubringen.

Und vor allem > bezieht immer und überall eure Trauzeugen mit ein, diese können euch so viel mehr sein an diesem Tag, als nur die „Unterzeichner der Urkunden“ – aber hier zu mehr Infos im Punkt „Der Trauzeuge als Schweizer-Taschenmesser“.

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Dies ist ein wichtiger Punkt der schon recht früh in eurer Planung berücksichtigt werden sollte.

Hier ist es meiner Meinung nach sehr wichtig sich schon zu Beginn ein Konzept zu überlegen, welches sich eventuell über den ganzen Tag durchzieht und auch in verschiedenen Details immer wieder erkennbar ist – eben der sogenannte „der rote Faden“.

Eine Farbe, ein Motto oder ein bestimmtes Dekoelement. Genau nach diesem „einheitlichen“ Stil sollte das Konzept ausgearbeitet werden. Es ist wie mit einem Flyer – es sollten nicht zu viele Schriftarten miteinander gemischt werden – 2 in seltenen Fällen max. 3 Schriftarten – sonst wird es zu unruhig und wirkt nicht mehr harmonisch. Überladet nichts – haltet es clean und einfach Strukturiert.

Wenn ihr ein Motto oder Konzept ausarbeitet und genau nach diesem auch eure Dienstleister aussucht, wird es wenig bis gar keine Überraschungen in Bezug auf Unannehmlichkeiten am Ende des Tages geben.

Wählt eure Dienstleister nach dessen „Portfolio“ – nach welchem Stil arbeitet der Dienstleister, was hat dieser schon erfolgreich ausgearbeitet bzw. in welchen Bereichen ist er „Sattelfest“. Meist ist es so, dass viele Dienstleister auf ihrer Homepage genau dies in ihrem Portfolio ausstellen, was sie zum ersten selber gerne mögen und zweitens an welchen Themengebieten sie am liebsten arbeiten.

Ich denke es würde keinen großen Sinn machen zu einem Schuster zu gehen, weil er so tolles Leder für seine Schuhe verwendet – ihr aber wollt eigentlich eine tolle Lederhose.
Gut – wenn ihr Glück habt – ist er super geschickt und bietet euch dies von sich aus an, aber ich denke es ist sinnvoller gleich zu einem Dienstleister zu gehen, der schon ein paar Lederhosen in seinem Schaufenster zur Schau stellt.

Sollte es für euch in Frage kommen, gebt euch eventuell ein Jahr für die Planung der Hochzeit – in dieser Zeit könnt ihr euer gewolltes Budget noch ersparen, weil ihr wisst, welche Kosten auf euch zukommen und ihr könnt diese Zeit genießen, weil vieles Stressfreier ablaufen kann.

Durch die längere Vorbereitungszeit, habt ihr auch vermutlich bessere Chancen genau die gewünschten Dienstleister und Locations zu bekommen, welche ihr unbedingt haben wollt.

Denkt daran: die Location, die Kirche, das Standesamt, der Fotograf, der Friseur, die Visagistin, Blumen, Einladungen, eure Freunde / Bekannten und Familien, die Musik, der Limousinen Dienst usw. – alle haben Termine, die oft schon 1 Jahr oder länger vergeben sind, also beginnt frühzeitig mit den Anfragen.

Ich von meiner Seite wünsche euch bei diesem Part eurer Hochzeit jedenfalls viel Spaß und das ihr in dieser Zeit eure gemeinsame Kreativität finden oder noch besser ausbauen könnt. Nutzt diese intensive Zeit um euch noch besser kennenzulernen – ihr werdet sehen, wenn ihr mit offenen Ohren und Augen bei der Sache seid, welche Dinge eurem Partner wirklich ganz fest am Herzen liegen.

Auf ein gutes Gelingen und jetzt schon einen tollen Hochzeitstag.

 

So zum Bespiel beim Punkt „First Look“.

Allein diese „kleine Pause“ kann EUCH BEIDEN einen ganz gewaltigen Mehrwert EURES Tages bieten.

 

Trefft euch zum ersten Mal eventuell sogar „alleine“ (nur mit dem Fotografen oder Filmer aus der Ferne) und genießt diesen Moment des ersten „Ansehens“ … Ihr habt für diesen Tag so viel Mühe in die Kleid- oder Anzugauswahl gegeben … ihr möchtet gerne perfekt aussehen für euren Partner und solltet deshalb diese Minuten intensiv und stressfrei nutzen können.

Nehmt euch Zeit, euch anzusehen– schaut auf Kleinigkeiten – schaut auf die Schönheit, die euch gegenübersteht – schaut in die strahlenden Augen, die auch euch anschauen werden – es werden wunderbare Gefühle in euch aufkommen … lasst sie zu und genießt diese Zeit.

Also – solltet ihr die Möglichkeit haben, Zeitpuffer einzuplanen – tut dies an vielen Stationen eures spannenden Tages … ihr werdet es genießen.

Auch in Sachen Internetrecherche solltet ihr irgendwann eine „Deadline“ ziehen.

Das Internet ist super in Sachen Inspiration, aber bitte verliert euch nicht und seid euch gewiss, wenn ihr zum Schluss noch einmal ein Suchanfrage startet – IHR WERDET IMMER ETWAS NEUES FINDEN – und dies könnte euren bis dato ausgearbeiteten Plan ins Wanken bringen.

Bedenkt: Sucht euch ein Thema und versucht diesen roten Faden dann durch die ganze Hochzeit zu führen, bleibt dem Motto treu und mixt nicht zu viel / „Weniger ist mehr!“ – überladet euch nicht selber mit Arbeit, die ihr nur schwer bewältigen könnt / seid eher darauf bedacht, dass man merkt, ihr habt gemeinsam mit viel Liebe an diesem Tag gebastelt.

Oft sind es gerade die schlichten und unaufdringlichen Hochzeiten, in denen aber so viel Liebe steckt, die man gerne in Erinnerung behält!

Eventuell nutzt ihr ja sogar die Möglichkeit, das Standesamt und die kirchliche Trauung an 2 separaten Tagen zu organisieren – dies wird jetzt auch schon sehr oft praktiziert.

 

So habt ihr am Tag der kirchlichen Trauung ausreichend Zeit mit den Vorbereitungen und ihr könnt entspannt in den Tag gleiten und jeden Augenblick genießen. Ob es das Frühstücken mit den Trauzeugen und Freunden ist, das „Getting Ready“, also das „Auf hübschen“. Jeder hat seine Freude, weil jeder Dienstleister (Friseur, Makeup usw.) sich voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren kann und die nötige Zeit bekommt, um seine Arbeit gut zu machen.

Ein weiterer interessanter Punkt ist das „Braut-Shooting
Dies kann so gut an die Lichtverhältnisse angepasst werden. Sonst müssen die Fotos oft in der Mittagszeit (hartes, kontrastreiches Licht der Mittagssonne) entstehen.

Wann immer es geht werden Tageszeiten mit besonders vorteilhaften Lichtverhältnissen bevorzug für solche Shootings. Und diese sind meist am frühen Morgen bzw. Vormittag und dann wieder am späten Nachmittag im Abendlicht. Wenn das Licht sanft ist und keine harten Schatten zu sehen sind.

Wie vorher schon einmal kurz erwähnt – unterschätz die hilfreiche Unterstützung der Trauzeugen an diesem Tag nicht. Diese beiden Menschen, können euch eine enorme Hilfe an diesem doch sehr aufwühlenden, turbulenten, stressigen, humorvollen, herzlichen, himmelhochjauchzend und zu Tode betrübten, lachenden, weinenden, hilfesuchenden, überwältigend, großartigen, witzigen, herzerwärmenden Tag sein.

Es wird viele Emotionen und Gefühle dabei sein und diese besonderen Menschen können dabei eine tolle Stütze sein.

Deshalb auch meine Empfehlung hierzu: „Wählt auch euren Trauzeugen gut aus!

Versucht eure Trauzeugen in das geplante Geschehen einzubeziehen, sobald die Eckpfeiler feststehen. Eure Trauzeugen können euch viel Arbeit abnehmen – ob im Standesamt oder in der Kirche, bei der Bezahlung von Chor – Musik – oder den Trinkgeldern vor Ort, bei Gästeanfragen und sogar als Vermittler in „Problemfällen“ – je besser eure Trauzeugen über den Tagesablauf informiert sind, desto mehr können sie Stress von euch fernhalten und im besten Fall bekommt ihr diesen erst gar nicht mit.

Gebt den beiden alle Telefonnummern von Locations, Dienstleistern, Angehörigen, sagt ihnen die Ansprechpartner von Musik / Chor / Wirt usw. und gebt auch den Dienstleistern die Telefonnummern der beiden – sie werden leichter erreichbar sein, als ihr. Es gibt Situationen, in denen zB jemand die nächste Location nicht findet oder nur eine Kleinigkeit wissen möchte (wo denn der Brautstrauß am Brauttisch stehen soll oder die Musik aufbauen kann). Dies sind alles Dinge, die ein Brautpaar belastet und von den Trauzeugen gut abgefedert werden kann.

In der Rubrik „Dinge für die Tasche – was soll alles Griffbereit sein“ findet ihr weitere Tipps, was eure Trauzeugen dabeihaben sollten.

Also merkt euch – eure Trauzeugen können mehr, sein als nur Unterschriftenleister oder Zechenzahler nach dem Brautstehlen. Ihr könnt sie zu einem ganz besonderen Teil eures Tages machen – es liegt an euch.

Ich höre oft – „Kannst du nicht einfach ein paar Bilder machen – nichts Aufwendiges, nur damit wir etwas an Erinnerung haben!

Dieser Satz macht mich traurig – ihr werden im Nachhinein sehen, diese Bilder sind so viel mehr für euch und auch im Grunde so viel mehr wert.

 

Ich verstehe nicht, weshalb genau dieser Punkt, oft die größte Diskussion aufkommen lässt, weil der Fotograf ja so teuer ist.

Bitte, macht nicht den Fehler und setzt an diesem, euren wichtigen und so persönlichen Tag, auf einen unerfahrenen Fotografen, der eventuell sogar noch nie eine Hochzeit begleitet hat.

Er mag ein toller Mensch sein – er mag sein Bestes geben – ABER, eine Hochzeit den ganzen Tag zu begleiten und die wichtigen Momente auch zu erwischen, das ist eine andere Nummer!

Viele Momente passieren nur genau einmal – ein „ach das machen wir einfach nochmal!“ gibt es hier nicht. Nur ein erfahrener Fotograf kann Situation richtig einschätzen und manches ein wenig vorhersehen. Er steht am richtigen Platz und fängt genau die besonderen Momente ein.

Ich möchte euch damit verdeutlichen – eure Hochzeit ist definitiv KEIN PLATZ, um zu übenNEIN! Setzt auf jeden Fall auf einen Profi, der sich bei Hochzeiten auskennt und sein Handwerk versteht. Glaubt mir, ich habe schon Paare getroffen, die im Nachhinein mit den Bildern sehr unzufrieden und sogar traurig waren, weil sie sich nicht für einen Spezialisten entschieden haben – Ihr spart hier am falschen Platz!

Dieser Punkt führt oft zu Diskussionen in der Entscheidung.
Macht euch ganz zuerst bewusst, was ihr am Ende überhaupt von eurem Fotografen oder Filmer geliefert haben wollt.

 

Stellt euch zuvor unbedingt folgende Fragen:
* Was bzw. welche Fotos wollen wir haben – wie soll der Bild-Stil sei?
* Wie soll der Hochzeitsfilm am Fernseher aussehen?
* Welches Fotobuch oder welche Fotos möchte ich bekommen?
* vor allem: Welcher Dienstleister bietet genau dies auch an?
* und sehr wichtig: Wieviel ist mir dies wert – wieviel bin ich bereit, dafür zu investieren?

Seit euch gewiss, bei euren ganzen Investitionen wird dies wohl eine der wenigen Ausgaben sein, die euch für sehr lange Zeit (wenn nicht für´s Leben?) bleibt. Kein Essen, kein gesungener Ton oder aufgesagtes Gedicht – keine Investition wird so lange bleiben, wie eure Fotos oder der Film.

Ihr seht – ich möchte euch sagen: „Ihr investiert hier in etwas Bleibendes für die Zukunft!“.

Wenn ihr eine Hippie / Bohemiens oder Vintage Hochzeit machen wollt – wählt auch den Dienstleister so aus, dass er diesen Bild Stil anbieten kann. Wenn ihr mit dem Ergebnis nach der Hochzeit nicht einverstanden seid, wird es euch vermutlich nichts bringen, einem Fotografen zu sagen, wie er seine Bilder im Nachhinein nach noch einmal nach euren Wünschen bearbeiten soll.

 

Wenn er diese Bildrichtung eventuell sogar noch nie angeboten hat.

Es gibt im Nachhinein immer wieder Enttäuschungen (aber hier auf beiden Seiten), wenn man am Ende plötzlich Bilder präsentiert bekommt, welche man komplett anders zuvor im Kopf hatte. Definiert den erwarteten Bildstil zuvor – sagt bei der Besprechung, was ihr haben möchtet und sucht nach diesen Vorstellungen euren Dienstleister aus.

Ein Fotograf, der sich auf Produkt- oder Foodfototgrafie spezialisiert hat, wird euch eventuell am Ende nicht den tollen Vintage- oder Bohemiens Stil liefern. Weil sein Konzept einfach anders ist – auch wenn vermutlich das Bild perfekt in der Technik ist.

Aber ihr seht schon, je konkreter ihr eurem Dienstleistern sagen oder mit anderen Bilder, mit Internetseiten, oder ganzen Bildstrecken zeigen könnt, was ihr euch am Ende erwartet, desto besser könnt ihr böse Ergebnisse am Ende vermeiden.

Diese Vorgehensweise zieht sich in jedem Bereich der Hochzeitsplanung durch– ob es der Blumenschmuck, die Deko an der Location, die Hochzeitsbilder oder der Film, die Visa bzw. die Frisur usw. ist – je genauer ihr wisst was ihr haben möchtet, desto genauer kann euch der Dienstleister sagen, ob er diese Erwartungen auch erfüllen kann.
Oder er macht euch einen Gegenvorschlag, den ihr eventuell sogar noch toller findet. Aber – es wurde im Vorfeld schon definiert und jeder kennt sich aus was am Ende des Tages abgeliefert werden soll.

Wie schon zuvor erwähnt – die meisten Dienstleister stellen auf ihrer Homepage meist diese Bilder/Filme zu schau, welche sie selber mögen (vom Stil, der Farbe usw.) und vor allem an welchen Themen sie auch gerne arbeiten und diese beherrschen.

Eventuell plant ihr mit eurem Fotografen auch ein „Engagement-Shooting“ ein, was euch schon mal ein kleines Gefühl geben kann, wie es ist, das Hauptmotiv vor der Kamera zu sein.

Ein kleines Kennenlernen zwischen Fotograf und Brautpaar.

Die Bilder, die dabei entstehen, sind auch eine tolle Erinnerung an die Zeit, die ihr in der Planungsphase zusammen erlebt habt.

Tut euch und dem Dienstleister einen großen Gefallen – fragt nicht nach den RAW-Dateien oder allen Bildern der Hochzeit.

 

Ich kenne keinen guten Dienstleitser, der unbearbeitete Bilder im Umlauf haben bzw. sehen will. Bedenkt die RAW-Dateien sind unfertige Bilder, welche auch nur mit speziellen Konvertern bearbeitet werden können – sie wollen wie ein Diamant geschliffen werden, um richtig strahlen zu können.

Ich denke, ihr geht auch nicht zum Bäcker und fragt nach dem Teigling oder Wasser/Mehl usw., weil ihr dies ja auch zuhause fertig backen könnt.

Der Fotograf hat einen Stil und dieser soll bei jedem Bild perfekt sein, ihr sollt mit allen Bildern Freude haben – seid gewiss – von den meisten Fotografen bekommt ihr sehr viele (meist über die 300-500) Bilder in voller Auflösung übergeben. Mit denen kann man sehr viel machen und mit 3-4000 (eventuell noch unbearbeiteten) Bildern, werdet ihr nicht glücklich – im Gegenteil.

Nehmt euch die Zeit, euch kennenzulernen – es gibt ja viele Möglichkeiten, via Skype, bei einem Kaffee oder was auch immer. Unterschätzt es nicht – ihr solltet euch gut verstehen. Denn diese Menschen werden euch oft bei sehr intimen Situationen begleiten und möchten dabei die besten Emotionen einfangen.

Je besser ihr harmoniert, desto freundschaftlicher und spaßiger werden die Shootings verlaufen. Vor der Kamera zu stehen, ist nicht einfach – hier ist es wichtig, vertrauen zu können, sich nicht zu schämen und sich leiten zu lassen bzw. es zu schaffen, natürlich zu sein. Es gibt nichts Schlimmeres, als auf Fotos aufgezwungene Posen zu sehen, bei denen sich der/die Abgebildeten nicht wohl fühlt – man sieht es!

Hier ist meine Empfehlung, ein Probeshooting (Engagement-Shoot) vor der Hochzeit zu machen– ihr werdet sehen, ihr bekommt ein Gespür für so ein Shooting, könnt Hemmungen ablegen und lernt euch gegenseitig kennen – wäre nicht das erste Mal, dass sich Freundschaften dabei entwickeln und ihr einen „Hausfotografen“ für zukünftige Ereignisse gewinnt (Baby, Taufe usw.)

Es kommt immer wieder zu kleinen „Ausbesserungsarbeiten“ und da ist es hilfreich, wenn ihr gerüstet seid. Hier eventuell ein paar kleine Anregungen was mitgenommen bzw. bereitgehalten werden soll.

 

 

Was sollte eventuell in „Griffweite“ sein:

  • Pässe der Trauzeuge
  • Hochzeitsdokumente
  • Ringe
  • Hochzeitskerze
  • Kuverts mit Geld für Chor / Musik / Kirche / div. geplante Trinkgelder
  • eine kleine dunkle bzw. weiße Decke, zum draufsetzten bei Shootings am Boden
  • Wasser zum Trinken
  • Eventuell kleine Snacks für Zwischendurch
    (oft bekommt ihr selber gar nicht so viel zu essen)

    Es wäre nicht das erste Mal, dass der Kreislauf von jemanden, im wahrsten Sinne in die Knie geht – dem könnt ihr ganz leicht entgegenwirken: Einfach immer wieder was Kleines zwischendurch konsumieren.

 

Für den/die Trauzeugen/in der Braut speziell:

  • Taschentücher
  • Sicherheitsnadeln
  • Parfum
  • Nagellack
  • Deo Tücher
  • Lippenstift
  • Blasenpflaster
  • Ersatz Stecknadeln / Bobby-pins
  • Wattestäbchen
  • Mini Haarspray
  • Abdeckstift
  • Puder
  • Wasser / Müsliriegel
  • Handy (stummgeschalten / auf Vibration – man möchte ja nicht stören)
  • Ablauf & wichtige Telefonnummern

 

Für den/die Trauzeugen/in des Bräutigams speziell:

  • Flachmann!
  • Ablauf & wichtige Telefonnummern
  • Handy (stummgeschalten / auf Vibration – man möchte ja nicht stören)

Ich für meinen Teil liebe diesen tollen Part einer Hochzeit und muss gestehen, ich würde es bei jeder Hochzeit empfehlen, mit einzuplanen, dass auch das getting ready von einem Fotografen oder Filmer festgehalten wird.

 

Es ist eine Zeit, um gemeinsam mit dem Brautpaar in den Tag zu starten – gemeinsam sehr persönliche Zeit zu verbringen und man bekommt schon zu dieser Zeit wunderbar tolle Bildergebnisse, welche in meinen Augen für eine Reportage der Hochzeit unbedingt ins Buch gehören.

Man startet nicht von 0 auf 100, sondern lernt sich noch besser kennen. In dieser Zeit sind die unschuldige Aufgeregtheit und die Vorfreude auf das große Fest schon in den Gesichtern zu sehen, die Vorfreude auf das Gesicht des Bräutigams, wenn er die Braut das erste Mal in dem wunderbaren Hochzeitskleid sieht,….

Die noch etwas stillen Momente, wenn die Braut sich verwöhnen lassen kann und bei einem Glas Prosecco das Makeup aufgetragen bekommt, der Moment, wenn nur die besten Freundinnen – die Brautmutter und der stolze Brautvater die Braut beobachten.

Der Moment, in dem der Vater sieht, dass er seine Tochter jetzt jemand anderem anvertraut und hofft, dass das Leben eine wunderbare Zukunft bereithält. Die Mutter, die ihrem Mädchen die Halskette ihrer Ur-Urgroßmutter umlegt, die sie vor über 40Jahren von ihrer Mutter selbst zur Hochzeit bekommen hat. Zeilen eines Briefes, den der Bräutigam mit einem kleinen Überraschungspacket gesendet hat, werden vorgelesen. Genau diese Momente sind unbezahlbar. Wenn ihr solche Bilder wieder seht, werdet ihr wieder wissen, wie schön es war!

Ihr merkt – für mich persönlich ist diese Zeit einer Hochzeit schon etwas Wunderbares und sollte für meinen Geschmack in jedes Hochzeitsbuch.

Nehmt euch etwas Zeit am Morgen und nutzt die „Frische“ eures Looks und des Outfits und macht ein paar Portraits und Detailaufnahmen vom Kleid, vom Parfum, von den Schuhen, den Manschettenknöpfen, dem Haarschmuck, den Einzelheiten, die euer Outfit so perfekt machen.

Behaltet eventuell auch Einladungen oder Briefe bereit, diese geben immer schöne Detailaufnahmen ab.

Für diesen Teil der Bilder empfehle ich euch, euch schon im Vorfeld ein paar Gedanken zu machen. Wo ist der beste Platz für das Getting Ready – nehmt ein helles Zimmer, eventuell auch mit Möbeln, die sich verschieben lassen, damit der Foto- & Videograf störende Elemente aus dem Bildausschnitt entfernen kann.

Wunderbar geeignet sind große Fenster (eventuell weiße Gardinen – für eine Art große Softbox), wo das natürliche Licht wunderbar auf die Braut fällt. Es sollte ein Raum sein, der keine großflächigen, bunten Farben enthält – diese reflektieren natürlich auch in dieser Farbe zurück, was sich bei den Bildern natürlich auswirkt.

Wenn es vermutlich auch selbstverständlich ist, aber schaut darauf, dass in der gewählten Räumlichkeit unbedingt aufgeräumt ist und nichts unnötiges herumsteht. Der Wäscheständer mag zwar zum Alltag gehören, macht aber auf Hochzeitsfotos im Hintergrund keine gute Figur. Dem geschulte Auge des Fotografen, wird er vermutlich sofort auffallen und er wird ihn sofort entfernen – aber dies ist wieder ein unnötiger Zeitaufwand der nicht sein muss.

Es könnte das erste große Highlight sein, an eurem persönlichen großen Tag, wenn ihr es einplant. Der sogenannte „FIRST LOOK“.

 

Es kommt jetzt immer öfter vor, dass sich die Paare diese paar Minuten in der Zweisamkeit schon vor der Trauung in der Kirche gönnen und sich das erste Mal gegenübertreten. Das erste Ansehen … wie aufregend.

Diese Möglichkeit zu nutzen kann einige Vorteile mit sich bringen. Der Tag in seinen Etappen geht von einem Höhepunkt zum nächsten und die Aufgeregtheit bzw. die Nervosität kann mit so einem Programmpunkt schon etwas minimiert werden, weil die Trauung an sich schon aufregend ist. Wenn dann auch noch die teilweise überwältigenden Gefühle aufkommen, wenn der Bräutigam seine wunderschöne zukünftige Frau durch die Kirchentüre kommen sieht, ja das kann so manchen etwas aus dem Konzept bringen.

Wenn ihr euch für den First Look entscheidet, solltet ihr diesen Moment ganz privat und nur für euch beide nutzen … macht es eventuell komplett alleine oder nur mit den aller – aller wichtigsten Personen, die ihr in diesem so intimen Moment dabeihaben wollt.

Der Fotograf bzw. der Filmer wird diesen Moment zumeist aus der Ferne festhalten, damit diese Minuten wirklich nur euch beiden gehören.

Nehmt euch Zeit dafür – lasst euch darauf ein und gönnt euch diese paar Minuten der Auszeit. Meist steht der Bräutigam mit dem Rücken zur Braut oder eben um eine Hausecke/Tür und die Braut nähert sich, um den Bräutigam mit einem Tipp auf die Schulter umzudrehen … genießt jetzt diesem Moment … schaut euch an – so richtig!

Von oben bis unten, schaut euch euren wunderbaren Partner an, wie schön er sich für euch gemacht hat – welch schönes Lachen er hat und mit welch leuchtendend, strahlenden Augen er euch ansieht. Verweilt in diesem Moment und lasst es zu, dass sich diese wunderbaren Bilder tief in eure Gedächtnis einbrennen, die Gefühle, die ihr zu diesem Zeitpunkt habt, den Geruch den ihr zu diesem Zeitpunkt in der Nase habt – ihr werdet es jedes Mal gleich spüren, wenn ihr euer Fotobuch oder den Film anseht.

Wenn ihr euch das erste Mal in der Kirche seht, werdet ihr vermutlich doch etwas aufgeregt sein und genau dieser persönliche, intime Moment wird doch etwas zu kurz kommen. Eure Hochzeitsgäste wissen nicht, dass ihr euch schon einmal gesehen habt – ihr könnt diesen Moment ein zweites Mal genießen und seit schon etwas gefestigter mit euren Gefühlen.

Hier möchte ich euch eventuell noch einen sehr hilfreichen Tipp von @CarmenandIngo-photography mitgeben, den ich sehr interessant finde:

Haltet beim Einzug in die Kirche unbedingt etwas Abstand vom Pfarrer (6-8 Meter) – oft ist es so, dass der Pfarrer mit den Ministranten vor der Braut in die Kirche geht. Klebt nicht am Pfarrer, lasst euch Zeit beim Gehen – haltet unbedingt Abstand und genießt diesen Einzug. Die Gäste können euch so alle gut sehen, und der Foto- bzw. Videograf bekommt euch und den Brautvater wunderbar auf das Bild.

Beim Brautshooting würde ich euch raten, etwas an Zeit einzuplanen, weil ihr werdet sehen, eine Stunde ist nicht viel, wenn man doch ein paar andere Hintergründe im Bild haben möchte. Auch in dem tollen Brautkleid sind lange Wege nicht immer ganz leicht zu bewältigen und sollte das Wetter etwas kühler sein, sind kleine Aufwärmphasen nicht schlecht.

Sollte es möglich sein, würde ich auf jeden Fall mindestens 1 – 1,5 Stunden einplanen. Ein 3 Stunden Brautshooting heißt nicht, dass ihr super tolle Bilder bekommt – NEIN – ihr könnt in 30 Minuten die tollsten Bilder im Kasten haben, aber mit 1,5 Stunden könnt ihr die Sache entspannt angehen und miteinander „spielen“ und diese tolle, meist spaßige Zeit auch genießen.

Nehmt eventuell auch eine dunkle und weiße Decke als Unterlage mit (oder eben eine etwa gleiche Farbe wie der Anzug oder das Brautkleid), damit ihr euch ohne Bedenken auch mal auf den Boden setzten könnt, ohne das Kleid oder den Anzug zu beschmutzen. Ich denke, im Normalfall hat der Fotograf etwas mit, aber so seid ihr auf der sicheren Seite.

Ich bin der Meinung, dass es nicht sinnvoll ist, zu viele Locations auszuwählen, die nicht zu Fuß erreichbar sind. Wenn Fotos an einem See gemacht werden sollen, weil dort ein super romantischer Steg ins Wasser führt, und 10 Minuten Fahrzeit später Fotos bei einer tollen Scheune und zuletzt noch bei der 7 km entfernten alten Eiche, welche so wunderbar aussieht, geplant sind, werdet ihr schnell sehen, dass das zu lange dauert!

Mit dem Brautkleid, den Schuhen ist dieser Aufwand wahrscheinlich zu groß und euch wird schnell die Lust an dem Shooting vergehen.

Sucht euch einen geeigneten Ort, der eventuell mehrere schöne Motive bietet, die auch gut erreichbar sind. 1–2 Stunden sind schnell vergangen und die Zeit will gut genutzt sein, damit man nicht in unnötige Stresssituationen kommt.

Das soll nicht heißen, dass man nur mit 3 Stunden tolle Bilder bekommen kann – NEIN – in 30 Minuten können die tollsten Fotos entstehen, aber ihr ermöglicht mit einer großzügigen Zeitplanung euch und dem Fotografen im Laufe des Shootings neue Bildideen zu kreieren. Ein Shooting kann somit auch entspannt ablaufen – ohne den nächsten anstehenden Termin im Nacken zu wissen.

Bedenkt oder vermeidet lange Wege zwischen den Shooting-Locations, meine persönliche Meinung – lieber ein Spot, der mehrere Möglichkeiten bietet, als viel Zeit verfahren, weil die Spots so weit voneinander liegen.

Sprecht euch auch unbedingt mit den Dienstleistern im Detail ab! Damit jeder von den Beteiligten auch die ganzen Locations findet.

Es wäre nicht das erste Mal, dass der Fotograf oder der Filmer nicht mehr auftaucht, weil er sich verfahren hat.

Deshalb auch hier der Tipp: gebt von allen geplanten Locations die Adresse an die Dienstleister weiter. In Zeiten der Navigationsgeräte eine tolle Angelegenheit und es gibt keine Ausreden mehr.

Solltet ihr etwas wenig Zeit für das Brautshooting haben, könntet ihr sogar andenken, ob ihr das Brautshooting nicht ganz gemütlich an einem anderen Tag nachholen möchtet.

 

Eventuell meint es der Wettergott auch nicht so gut an diesem Tag, dann ist dies KEIN BEINBRUCH – erstens gibt es so viele tolle „Regenbilder“ welche traumhafte Hochzeiten zeigen und zweitens könntet ihr das Brautshooting auch nochmal getrost an einem schöneren Tag nachholen. Komplett ohne Stress schlüpft ihr nochmal in die tollen Kleider und lasst euch stylen, um ein tolles „After Wedding-Shooting“ durchführt.

In diesem Fall seit ihr natürlich komplett frei in der Terminfindung und wenn es in eurem Urlaub am Strand stattfindet … was immer ihr möchtet – euer Tag – eure Hochzeit – eure Entscheidung – eure Erinnerungen.

Hier kommt nun der große Höhepunkt des Tages – den ihr euch schon so oft vorgestellt habt und auch schon im Ablauf so oft im Kopf geübt habt.

 

Ihr werdet sehen, die Vorstellungen hierfür werden übertroffen werden, weil die Realität diesen Moment oft noch toller und intensiver sein lässt, als man sich dies überhaupt vorstellen kann.

Viele Paare glauben, sich in Sachen Gefühle fest im Griff zu haben. Ihr werdet aber sehen, es ist meist umgekehrt und noch viel schöner in der Empfindung.

Hier gibt es nur ein paar kleine Tipps:

  • Fühlt euch wohl und lasst euch treiben, nichts ist schlimm – habt bei allem Spaß und freut euch über dieses tolle Erlebnis.
  • Vergesst nicht den Tipp von @CarmenandIngo: 6-8 Meter Abstand beim Einzug hinter dem Pfarrer
  • Beim Ringwechsel bzw. dem „JA Wort – Viele Paare entscheiden sich, sich bei diesem Versprechen zu einander zu drehen und sich dabei anzusehen. Das hat viele Vorteile, weil eure ganzen Gäste (die sonst nur den Rücken sehen) den Ringtausch und das Eheversprechen „hautnah“ miterleben dürfen und jede wunderbare Emotion kann somit mitverfolgt werden. Was natürlich auch den Foto- und Videografen sehr freut, weil der natürlich dann auch leichter zu den tollen Emotions-Bildern kommt.
  • Es gibt kein Richtig oder Falsch – ihr könnt euch ganz auf euch konzentrieren und nicht den Fotografen suchen – nicht auf jedem Bild muss der Blickkontakt zum Fotografen zu sehen sein.
  • Vergesst ihn nicht und genießt ihn laaaaaaaange – den ersten Kuss Nach der Trauung darf geküsst werden und dies solltet ihr auch nicht vergessen bzw. zulassen. Je länger ihr diesen für euch ausgekostet, desto größer die Chancen für dem Foto- & Videografen, diesen „ersten“ Kuss auch wirklich gebührend einzufangen.
  • An dieser Stelle eventuell noch eine kleine Anregung: Ich finde es ganz toll, die Hochzeitskerze mit den beiden Taufkerzen der beiden Brautleute zu entzünden (wenn solche überhaupt vorhanden sind). Für mich hat dies so einen symbolischen Wert. Die Brautleute starten zuerst mit der Taufkerze ins Leben und vereinen jetzt diesen Weg – symbolisch gesehen mit der Hochzeitskerze – 2 Lichter, werden eine Flamme.

Im ländlichen Bereich (wie zB. hier in Tirol) gibt es noch das „Ehren“ oder „Weinsen“: Die Hochzeitsgäste verschenken dabei Geld an das Brautpaar. Das Brautpaar steht den Gästen gegenüber und nach dem Anstoßen mit einem Glas Wein, übernehmen sie die Geschenke.

Oft ist dieser Programmpunkt gegen 24:00 Uhr geplant und für manche Gäste doch etwas zu spät. Dennoch warten alle auf diesen Zeitpunkt, um nicht unhöflich zu erscheinen.

Viele Brautpaare entschließen sich jetzt, diesen Programmpunkt gleich mit dem Einzug in die Feier-Location zu verbinden. Ich habe jetzt schon von vielen Gästen gehört, dass dies gerne angenommen wird und viel an Druck wegnimmt, weil man sich nicht verpflichtet fühlt, bis mindestens 24:00 Uhr bleiben „zu müssen“.

Wenn es die Situation erlaubt, dass einem der Spaß bis 02:00 Uhr morgens nicht verlässt, oder man eben aus irgendeinem Grund schon um 22:00 Uhr den Heimweg antreten möchte, ist dies somit kein Problem mehr.

Ich finde diese Art des Einzuges eigentlich auch ganz schön, weil es nochmal eine Art Begrüßung für jeden einzelnen Gast darstellt, in der man jeden persönlich zu seiner Feier „hereinbittet“ und man auch kleine Worte austauschen kann.

Bedenkt, dass ihr sehr viel unterwegs sein werdet, deshalb zahlt es sich aus, in bequeme Schuhe zu wechseln und damit eventuell auch das Tanzparkett zu betreten (geht natürlich auch barfuß – kann aber manchmal zu Verletzungen führen, Stichwort: Glasscherben). Hier können die Trauzeigen wieder hilfreich sein und die Ersatzschuhe gleich beim Gabentisch, im Brautauto oder in einem gestellten Raum der Location verstauen (dies verhindert manchmal böse Unannehmlichkeiten).

Für manche Paare führt auch kein Weg am „Brautstehlen“ vorbei.
Leider ist es auch genau dieser Punkt, der oft die Stimmung auf einer Hochzeit zerstört > wenn diese Zeit nicht gut überbrückt und geplant ist.

Oft übersehen die Paare die Zeit und sind zu lange weg von IHRER Hochzeit.

Bitte bedenkt: meist läuft ohne euch auf dem Fest nichts (kein weiteres Essen, oft auch keine Musik oder dergleichen, Gäste sind oft komplett auf sich gestellt). Das bedeutet, die restlichen Festgäste, die euch nicht begleiten, warten auf euch. Und nicht jede Hochzeitsgesellschaft kann sich selber lange gut motivieren.

Wenn es auch der Brauch sagt, dass euch der Trauzeuge suchen muss und die Zeche danach übernimmt, bedenkt auch die Auswirkungen, wenn er euch zB nicht findet oder die Rechnung den Rahmen sprengt – es gab schon Freundschaften, die daran zerbrochen sind!
Überlegt euch, ob ihr dem Trauzeugen die angesteuerte Location mitteilt. Vereinbart, wann er euch abholt, damit ihr nicht zu lange von EUREM Fest weg seid. Das Brautstehlen kann eurer Hochzeit sonst auch schaden – so leid es mir tut.

Hier nur ein kleiner Hinweis, der den Beteiligten eventuell etwas an Nerven einspart.
Es macht Sinn, in manchen Situationen die Beteiligten darauf hinzuweisen, dass jeder Fotos bekommen wird, wenn er dies möchte, sobald diese vom Profi ausgearbeitet und übergeben worden sind.

Es ist super toll, wenn sich Onkel und Tante für euch freuen und auch ein Bild haben möchten, aber es gibt nichts Störenderes, wenn hinter dem eigentlichen (bezahlten) Fotografen ein Blitzlichtgewitter stattfindet.

Viele Fotografen fotografieren, wenn es die Lichtsituation zulässt, nur mit den gegebenen Lichtsituationen (available light) und da ist natürlich jeder Blitz von einer fremden Kompaktkamera störend und ablenkend für euch. Auch in der Kirche ist es nicht förderlich für die Zeremonie, wenn Onkel Franz auch noch zwischen den Gängen der Kirche umher huscht.

Der Fotograf ist froh, wenn er nur euch beide und die Zeremonie im Auge behalten kann und nicht noch auf andere „Fotografen“ Rücksicht nehmen muss.

Außerdem empfehle ich euch unbedingt die Aufmerksamkeit immer auf den „Hauptfotografen“ zu legen, weil es nicht sinnvoll ist, wenn euer Kopf zum Fotografen gerichtet ist, aber die Augen im selben Moment zum Onkel schielen.

Jeder kann seine Schnappschüsse aus dem Hintergrund machen, aber für die Hauptbilder vertröstet die lieben Gäste doch auf die ausgearbeiteten Bilder des Hochzeitsfotografen.

Unbedingt viel Wasser trinken, vor allem, wenn es heiß ist. Und nehmt eine Kleinigkeit zum Essen mit (Knabbernossi, Früchte- oder Müsliriegel usw.) – einfach damit ihr immer wieder was in den Magen bekommt, so dass ihr an diesem Tag fit bleibt – der Kreislauf wird es euch danken.

Sollte es etwas kühler sein – denkt an Tee und etwas Warmes zum Überziehen in den Wartepausen oder auf den Wegen zur nächsten Location, besonders für die Braut.

 

Mit dem Brautkleid alleine werdet ihr super schnell auskühlen und es wird anstrengend, das Shooting zu genießen bzw. lange durchzustehen – die Braut hat hier leider etwas das Nachsehen, weil die Schönheit leider in diesem Fall mit doch etwas kühleren Phasen des Shootings verbunden ist

Es gibt persönliche Favoriten von mir, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Viele sind aus der Region von Tirol (Österreich) – aber einige sind auch aus dem näheren Ausland, welche international tätig sind und „fast“ überall hinreisen, um Brautpaare glücklich zu machen.

 

Auch meine persönlichen Favoriten in Sachen Inspiration habe ich hier nicht vergessen.

In meiner Rubrik „Infotage – Inspiration & Dienstleister zum #weddingday habe ich einige Fotografen, Videografen, Blumen- & Dekodienstleister für euch verlinkt.

Viel Spaß beim Stöbern und ich würde mich sehr freuen, wenn ihr bei einem meiner Vorschläge landen würdet – sagt ihnen einen schönen Gruß von mir, wenn es geklappt 😉

Also – let´s go

Nun ja – es ist doch einiges geworden, was ich hier für euch aufgeschrieben habe – und ich möchte betonen, dass diese „Ratschläge“ sicher nicht für jeden zutreffen, denke aber, den ein oder anderen könnten sie vor einer bösen Überraschung bewahren und doch hilfreich sein.

 

Ich bedanke mich sehr dafür, dass ihr euch die Zeit genommen habt, diesen kleinen Leitfaden oder „Guide“ (wie man auch immer sagen möchte) bis hier her zu lesen. Ich wünsche euch, dass eventuell der ein oder andere Tipp für euch passend ist und euch bei euren Vorbereitungen helfen kann.

Ich wünsche euch jetzt schon einen super tollen Hochzeitstag, mit vielen Freudentränen und tollen Momenten, die euch für eure Leben erfreuen mögen. Ich wünsche euch viel Wärme und Herzlichkeit an eurem großen Tag und, dass ihr diesen Tag mit vielen lieben Menschen aus eurem Leben verbringen könnt.

Alles erdenklich Gute für die Zukunft und viel Glück und Gesundheit für eure neue kleine Familie … Ich freu mich für euch!
Alles Liebe von meiner Seite, Euer Roland

[calmado-fusion | calmado.at]

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Hier noch der Hinweis auf 2 super tolle Empfehlungslinks, wo ihr euch zusätzliche Tipps & Inspirationen holen könnt:

Hier der tolle Podcast von "Carmen und Ingo" - "Heiraten. Einmal, aber richtig!"
Super toller Input, mit vielen wertvollen Tipps und Anmerkungen für euren großen Tag.

Hier der inspirierende Vortrag von Alexandra (frauherz) zum Thema "Hochzeitsmotivation mal anders!". In dem ihr auch mal Anregungen abseits der "Norm" bekommt.